Sektion: Spielberichte des Netzklopper e.V.
     
  .: Bericht Spieltag 7 - Kreisliga A Herren 05/06  
 

Spieltagsbericht 07.01.06

Rotation Prenzlauer Berg VI - Hellersdorfer AC - Netzklopper

Chaos-Spieltag, wieso? Einfach weiterlesen....

Es gibt da ja so ein Zitat: "Sport: eine Methode, Krankheiten durch Unfälle zu ersetzen." und dem kann man ja eigentlich mit lächelndem Auge begegnen, außer ja außer jemand verletzt sich wirklich. Und praktischer Weise passierte das Heiko gleich im ersten Spiel im ersten Satz. Neben guten Besserungswünschen, blieb uns die Frage wer nun Zuspieler spielen soll um den Ausfall einigermaßen zu kompensieren. Da wir über die unendlichen Weiten der gewaltigen Auswechselbank verfügten (ein Spieler - Basti), konnten wir natürlich wechseln nachdem klar wurde das Heiko wohl nicht mehr aufs Feld zurückkehren konnte.
Statt selbst vollkommen einzubrechen, konnten wir unser 15:13 (welches durch Falk und Heikos Block wohl teuer genug erkauft war) auf ein 25:19 ausbauen. Erster Satz gewonnen und nun die Frage wie aufstellen. Also musste jemand zuspielen der das sonst nicht tat. Das Ergebnis war nicht ermutigend, mit 3:9 lagen wir schnell hinten. Doch es kam noch dicker, der Satz wurde mit 11:25 abgegeben. Jeder Versuch sich auch im nächsten Satz gegen das Fiasko zu stemmen scheiterte, auch eine Auszeit bei 10:18 im dritten Satz brachte nichts. Am Ende des dritten Satzes stand es gar 14:25. Doch dann kam ein krasser Einschnitt in unseren Spieltag. Nun gut, Einschnitt ist angesichts der letztjährigen Verletzung Marcels (hatte einen Unfall mit spitzem Gerät) eigentlich etwas doppeldeutig, hier aber durchaus positiv gemeint. Marcel hatte sich noch am morgen wegen Unpässlichkeit (sprich starken Kopfschmerzen und Heiserkeit) abgemeldet. Doch ersterer Krankheitsgrund verflog und so tauchte er Mitte des dritten Satzes auf, kam dann im vierten Satz auf dem Platz, sah und siegte! Ein Wunder... nein eher ein Kraftakt, doch irgendwo kamen wir im vierten Satz wieder zurück und gewannen wie im ersten Satz 25:19 auch dank nun starker Leistung über außen von Steven, guter Blockarbeit von Christian und wesentlich besserer Annahme aller Akteure, dieser Satzgewinn ein Schock für unseren Gegner der davor zwei Sätze klar gewann. So ging es also in die Entscheidung, mit Marcel - was sollte also passieren?
Alles begann wirklich traumhaft. Mit 5:1 lagen wir schnell vorn und dann die unsäglichen Eigenfehler. Mit Müh und Not wurde sich zum 8:7 Seitenwechsel gerettet. Dann allerdings, zogen unsere Trümpfe und der Gegner vollkommen entnervt musste einsehen das wir doch am Ende noch da waren. 15:10 im fünften Satz das Spiel gewonnen, durchatmen angesagt. Es bleibt zu hoffen das die Verletzung von Heiko keiner schwereren Natur ist und das wir uns auch in Zukunft aus dem Chaos einer verunsicherten Truppe wieder zu einer kämpfenden Volleyballmasse formieren.

Formieren mein Stichwort. Das musste wiederrum mit dem Schiedsgericht getan werden, denn mit Heiko fehlte ein Schiri. Also rauf mit mir auf den großen Kasten und Pfeife in den Mund und Marcel unten als Zweiter der noch ein paar Instruktionen bekam. Unser heutiger "Trainer" Holm und die restlichen Netzklopper sowie Caro sicherten die Linien und den "Anschreibertisch". Um es kurz auf das Spiel zwischen HAC und RPB VI zu bringen: HAC konnte einiges und tat aber nicht mehr als nötig, RPB spielte teils zu ungenau. Daraus ergab sich ein Spiel das trotz enger Sätze am Ende 3:0 endete.

Ja und dann das dritte Spiel, immer wieder diese verflixten Pausen zwischen den Spielen. Nachdem also weitere Zuschauer eintrudelten und Heikos Eltern sammt Heiko ja schon wieder längst weg waren, ein ehemaliger Lehrer und ein gewisser Khanh leider nicht mehr auftauchten, sollte unser Spiel gegen RPB beginnen. Aber eigentlich möchte ich darüber gar nicht so detailliert schreiben. Eine Entschuldigung an die Zuschauer tut es eher, denn obwohl sich einige wirklich bemühten, sah es ansonsten echt nach Stillstand aus. Noch im ersten Satz gewannen wir recht deutlich, auch der zweite Satz wurde noch relativ gut über die Runden gebracht. Allerdings wurde im dritten Satz auf Zuspiel über die III umgestellt und ein Drama begann. Klassische Fragen wie: "Wie spielt man eigentlich richtig zu" und "Was war nochmal Absicherung?" treffen es wohl mit am besten. Nachdem wir lang genug Larifari gespielt hatten, stand es 20:21. Das späte Aufwachen nutzte nichts mehr gegen die Motivation der Gegner und die Eigenfehler auf unserer Seite. Vollkommen umsonst einen Satz abgegeben, es möge uns eine Lehre sein nicht mehr in solchem Maße die Zügel schleifen zu lassen. Im vierten und gottlob letzten Satz, lief es wieder besser. Das Ziel den Gegner einstellig zu halten wurde dennoch verfehlt. Das gesamte Spiel war wie gesagt eher nicht zum ansehen gedacht, obwohl auch einige Spieler sich schnell weggewünscht hätten. Aber ein 3:1 Erfolg immerhin.

Ziehen wir ein Fazit und wir sehen: Nicht toll gespielt, aber nach einer Verletzung die uns alle traf und unser Spiel durcheinander brachte wieder zurückgekämpft und gewonnen (Marcel ist ab heute Maskottchen - welches muss noch ausgelost werden), außerdem auch das zweite Spiel gewonnen. Sollte demnächst neben dieser vollen Punkteausbeute auch noch eine adäquate Satzstatistik Einzug halten und unser Lerneffekt einer behebigen Spielweise gegenüber vermeintlich schwächeren Teams einsetzen, sollte man nichts mehr zu meckern haben. Wichtig war heute den HAC zu schlagen, damit sind wir einen sehr sehr großen Schritt weiter an unserem Ziel unter den ersten Vier am Ende zu landen und mindestens in die Relegation für den Aufstieg zu kommen. An alle Zuschauer noch einmal vielen Dank, allen Lesern mein Beileid für einen chaotischen Text passend zu Chaos Spielen.

Sätze gespielt (nicht nach Pos geordnet da zwischendurch über III gespielt wurde): Falk 8, Steven 9, Christian 8, Sebastian 4, Heiko 1, Tobias 9, Marcel 6, Alexander 9
Funktionen: (C) Heiko/Falk (T) Holm (S1/S2/A/AAS) Falk, Marcel, Tobias, Christian
 
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